KOSCHA- Debüt-Album im März 2024!
 
Im Februar veröffentlichte die polnisch-deutsche Singer-Songwriterin KOSCHKA „You Can’t Bear My Love” als letzten Vorgeschmack auf ihr Debüt-Album, das Ende März 2024 auf  dem Label St. Vladimir Records erscheint. Der Song ist das Herzstück ihrer Platte, atmet mit seiner von Soul durchtränkten, verhangenen Stimmung cineastische Grandesse und zelebriert die sehnsuchtsvolle Stimmung eines Jarmusch-Roadmovies.
 
KOSCHKA verfügt über ein außergewöhnliches Timbre und saugt die Emotionen geradezu aus der Luft, rauchig, samtig und unendlich wissend. Die spartanische Instrumentierung – eine warme Gitarre, ein samtiges Rhodes, reduzierte Drums und subtiler Bass – lassen in den Strophen viel Raum für ihre ausdrucksstarke Stimme KOSCHKAs, die hier in ihrer ganzen Bandbreite strahlen darf. Mit verhaltener Dringlichkeit peakt der Song im Refrain – KOSCHKA wird flankiert von zart-flirrenden Strings und einer Bläser-Sektion, die dem Stück eine glamouröse Extraschicht verpassen.
 
Die Künstlerin ordnet sich in das Universum von Al Green, Cat Power, Beth Orton, Tracey Thorn, Tindersticks, Morphine und Joan As Policewoman ein und hat mit „You Can’t Bear My Love” einen Track von zeitloser Schönheit geschaffen. Der dunkle Indie-Pop checkt soulige Americana und bluesigen Alt-R’n’B und versetzt das Publikum vor eine sparsam beleuchtete Bühne eines verrauchten Nachtclubs, auf dessen kleiner Bühne KOSCHKA als Charakter aus Twin Peaks unendlich sehnsüchtig singt.
 
„You Can’t Bear My Love” ist die Erzählung eines brechenden Herzens und das Resümee einer Liebe, die auf ihre Erfüllung wartet. “In diesem Song wollte ich ganz bewusst das Gefühl des Wartens in einem bestimmten Tempo wiedergeben – es beschreibt Zeit, die man glaubt, aufgebraucht zu haben. Das Warten auf eine Liebe, ohne wirklich zu wissen, ob sie letztendlich existiert. Für mich ist dies einer der wichtigsten Songs des Albums. Er braucht Zeit – viel Zeit.”
 
KOSCHKA ist ein Geheimtipp der deutschen Alt-Pop- und Indie-Szene – ihre Musik ist vom erdigen Sound der 90er und 2000er und der Verschmelzung von Indie mit Soul, Jazz und Pop inspiriert . Die Künstlerin arbeitet seit einigen Jahren an der Fertigstellung ihrer Solo-Platte und hat im vergangenen Jahr bei St. Vladimir Records endlich ein adäquates Zuhause gefunden, um ihr genre-sprengendes, zeitloses Album zu veröffentlichen. Das Label bietet die passende Plattform für ihr Debüt, das sich als ein Slow-Burner immer tiefer ins Herz gräbt, je öfter man es hört. Die Single „You Can’t Bear My Love” ist die magische Geheimtür direkt in KOSCHKAs Welt – hier bündelt sie Wehmut und Pop zu ihrer größten Stärke.
 
Das Video zu „You Can’t Bear My Love” ist ein faszinierender One Shot – in einem abstrakten Raum scheint KOSCHKA die Kräfte der Gravitation auszuhebeln. Nach der magischen Perspektive fragt man sich schließlich unwillkürlich, wo sie sich eigentlich real befindet. Die Antwort ist so simpel wie erstaunlich: In einer Badewanne. “Ich suchte nach einem Raum, der sich begrenzt anfühlt. Als ich ihn fand, musste ich wiederum schauen, dass die Bewegungen von der Perspektive her nicht direkt an eine Badewanne erinnern, sondern mehr das Gefühl wiedergeben, man wäre in einer Schachtel und probiert, sich etwas mehr Platz zu schaffen. Das war nicht einfach, ohne Muskelkater zu bekommen”, erklärt KOSCHKA.
 
Dieses Video brachte letztendlich den Album-Prozess ins Rollen und holte die Musik in die visuelle Dimension. Die Kollaboration mit dem Band- und Kunst-Fotografen Tom Roloefs begann rein spielerisch: Sie entstand anlässlich KOSCHKAs ersten Shows und Live-Releases und legte den Grundstein für die weitere Zusammenarbeit. “Tom ist eigentlich ausschließlich Fotograf, Videoarbeiten entstanden bisher nur mit mir”, erzählt die Künstlerin. Seitdem treffen sich die beiden immer wieder und arbeiten in einem freien kreativen Prozess gemeinsam mit der holländischen Illustratorin Menah an weiteren Musikvideos im One-Shot-Modus. Alle KOSCHKA-Clips entstanden bisher komplett in KOSCHKAs Privaträumen – wo also die Grenze zwischen Persona und Mensch verschwimmt. Mit minimaler Bewegung, beschränkten Möglichkeiten zum Ausdruck und dennoch fast “tänzerisch” erzählt KOSCHKA eine Geschichte: Mimik, Gestik und Präsenz übernehmen und erforschen den engen Raum.
 
INFO:
 
Die in Berlin ansässige Sängerin, Komponistin und Musikproduzentin KOSCHKA alias Edita Karkoschka war bis Ende 2019 die Frontfrau der Deutsch-Holländischen Indie-Pop-Band NAUSICA, spielte europaweit Konzerte und war u.a. unter Vertrag bei der holländisch-internationalen Bookingagentur Friendly Fire (Kovacs, Duncan Laurence) und der internationalen Bookingagentur Tout Partout (Blonde Redhead, Kevin Morby), bis sie 2020 entschied, sich voll und ganz ihrem Soloprojekt KOSCHKA zu widmen.
 
Obwohl sie keine klassisch ausgebildete Musikerin ist, fesselt KOSCHKA ihre Zuhörer:innen mit einer dringlichen Intensität und den sanften Klängen ihres gedämpften Klaviers. Wie eine Seiltänzerin singt sie ein zerbrechliches Lied unter der Klangverzerrung ihres Keyboards. Äußerst intuitiv verbindet sie so ihre Interessen zur klassischen Musik mit ihrer Liebe zum Experiment, um schlussendlich Genre frei, wie es z.B. auch die Musik und Kunst von PJ Harvey anstrebt, zu agieren.
 
Das selbst produzierte Debütalbum, das im März 2024 erscheint, entstand größtenteils in KOSCHKAs Homestudio in Berlin, wurde im Studio Zodiaque (u.a. Dota) gemischt und von Emily Lazar und Chris Allgood (u.a. David Bowie) in New York gemastert. Das Album enthält Songs auf Englisch und Neu-Arrangements klassischer deutscher Lieder von Komponisten wie Franz Schubert und Robert  und Clara Schumann und erscheint auf dem renommierten Berliner Label St. Vladimir. Im Februar und März 2024 ist KOSCHKA auf Tour in ganz Deutschland, in der Schweiz und in den Benelux-Ländern.
LIVE
 
07/03/24 CHEMNITZ – Odradek
08/03/24 LEIPZIG – Horns Erben
14/03/24 NÜRNBERG – Gostner Hoftheater
16/03/24 FRIEDRICHSHAFEN – Kulturhaus Caserne
20/03/24 KÖLN – Wohngemeinschaft
21/03/24 WUPPERTAL – Loch
23/03/24 LAUENAU – Kesselhaus 
25/03/24 HAMBURG – Ponybar
19/04/24 BERLIN – Ausland – Album Release Show
Koschka

Photo: Dovile Sermokas
PR: EP (online + print)

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